EU-Gericht bestätigt 750.000-Euro-Geldbuße gegen Google wegen YouTube-Werbung für Glücksspiele

Der Europäische Gerichtshof hat eine Geldstrafe in Höhe von 750.000 Euro bestätigt, die die italienische Kommunikationsbehörde AGCOM gegen Google verhängt hat. Die Entscheidung betrifft Glücksspiel-Werbung, die auf YouTube-Kanälen des Content Creators Spike gefunden wurde.

Die ursprüngliche Strafe wurde 2022 verhängt, nachdem AGCOM mehr als 630 Videoclips entdeckt hatte, die Glücksspielseiten auf fünf von Spikes YouTube-Kanälen beworben. Die Behörde forderte die Entfernung dieser Clips und verhängte die Geldstrafe gegen Google.

Plattformhaftung in kommerziellen Partnerschaften

Das Gericht bestätigte, dass digitale Plattformen für von Erstellern produzierte Inhalte verantwortlich gemacht werden können, wenn eine kommerzielle Beziehung besteht. Diese Entscheidung unterstreicht die Position der Aufsichtsbehörde, dass Unternehmen wie Google die Verantwortung für gesponserte Materialien teilen, die über ihre Dienste verbreitet werden.

Dieser Fall verdeutlicht die anhaltende Überprüfung der Werbestandards innerhalb des europäischen digitalen Ökosystems.

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